Reingehört: Sapphire von Stesy

Ein paar gute Ideen für die erste After-Corona-Party 2021 sammeln? Sich mal wieder ablenken lassen? Sich mal wieder so richtig anschreien lassen? Sich das Toupet wegblasen lassen oder wahlweise selbst wegbangen? Mal wieder spontan „Whale ahead!“ ausrufen (nur für Insider!) oder einfach mal wieder knackigen Metalcore aus Österreich hören? Dann versucht es doch mal mit „Sapphire“ von Stesy aus Österreich! (English version below)

Do you want to collect some good ideas for the first after-corona party in 2021? Get distracted again? Let yourself be screamed at again? Have your toupee blown away or alternatively bang it away? Spontaneously shouting “Whale ahead!” (only for insiders!) or just listening to Metalcore from Austria again? Then give it a try with “Saphir” from Stesy in Austria!

Schwarz-bunte Raserei. „Vredesvävd“ von Finntroll.

Folk Metal
Veröffentlichung: 18.09.2020
Century Media Records
https://de-de.facebook.com/officialfinntroll/


CoverAuf dieses Album habe ich so hingefiebert. Trollies und Gentletrolle. Freunde des gepflegten trollisch-folkigen Blackmetal. Schnallt eure Spitzöhrchen um, nun ist es da: „Vredesvävd“ (etwa „aus Zorn gewoben“), das neue Album der Finnischen Folkmetaller Finntroll. Sieben lange Jahre mussten wir auf dieses siebte Album warten. Ladehemmung beim Songschreiben, mehrere Anläufe und Produktionsprobleme noch kurz vor dem zunächst geplanten Release im August sorgten für die lange Pause. Aber das Warten hat ein Ende. Genau zum richtigen Zeitpunkt. Um dem coronageplagten Metaller die Konzertzwangspause zu versüßen. Ick freu mir so. Beim ersten Hören war ich allerdings ein wenig enttäuscht. Keine konsequente Weiterentwicklung des Sounds vom Vorgänger „Blodsvept“, auf die ich so sehr gehofft hatte, weil ich dieses Album liebe. Nach mehrmaligem Hören kann ich nun sagen, von Enttäuschung keine Spur mehr, denn „Vredesvävd“ bietet etwas, das mindestens genauso geil ist.

Beim Hören der beiden folgenden Songs „Att Döda Med En Sten“ und „Ormfolk“ stellt sich zunächst ein Gedanke ein: typisch Finntroll. Atemberaubendes Tempo dem kaum ein Nacken folgen kann, Blastbeats und treibende Drums, die einem nur so um die Ohren fliegen, mitreißend melodische Keyboards und epische Orchestrierung, garstiges Gekrächze, Humppa Feeling und folkige Parts mit einem gehörigen Schuss Aggressivität. Auch „Mask“ und „Myren“, das in einer herrlichen, blindwütigen Raserei endet, reihen sich hier ein. Also ein klares Zurück zu den alten Wurzeln? Schließlich erinnern die Songs vom Stil her sehr an ihre Vorgänger auf den Alben „Jaktens Tid“ oder „Ur Jordens Djup“ aus den 2000er Jahren. Allerdings mit einem deutlich düstereren, will sagen schwärzeren Anstrich. Ein klares 90er Jahre Schwarz. Also ein klares Jein.

Das Intro „Väktaren“ ist eines, das seinen Namen im wahrsten Sinn des Wortes verdient, denn es bietet einen Ausblick auf das gesamte Album. Es kündigt eine Reise an. Cineastisch, melodisch, mal zart, mal energisch, mal düster und aggressiv. Und eine Reise soll dieses Album laut Sänger Vreth sein. Eine spirituelle – teils schamanistische Reise – die in den alten Mythen Finnlands und seinen verwunschenen Wesen ankert.

„Vid Häxans Härd“ bildet für mich das Bindeglied zwischen alten, schwarzmetallischen Wurzeln und „Blodsvept“, hängt also noch irgendwo dazwischen. „Stjärnors Mjöd“ schließt an Songs auf Blodsvept an. Die Melodie rück stärker in den Hintergrund. Der Rhythmus trägt das Ganze. Besonders der stark rhythmische, giftige und experimentelle Growlpart gegen Ende des Songs macht extrem Spaß. Auch „Ylaren“ gewinnt seine Kraft über den Rhythmus. Schwer und schleppend. Erhaben. Majestätisch. Dazwischen wird’s garstig und es endet in Raserei. Und: Yeah, Maultrommel. Definitiv ein Lieblingssong.

Dieses Prädikat bekommen auch „Gränars Väg“ und „Forsen“. Ersterer Song überzeugt durch den gelungenen Kontrast zwischen ruckartig, abgehackten Gesangsparts, verstärkt durch die Gitarren und den dynamischen, fließenden melodischen Passagen. Der folkige Charakter wird durch Oh-Chöre unterstrichen. „Forsen“ hingegen nimmt das Tempo zurück. Die Gitarre intoniert ein drückendes, stampfendes, düsteres Riff, schwermütig untermalt vom Keyboard. Meinem Motto „We need more Maultrommel“ wurde hier ansatzweise Genüge getan. Auch der melodische Fidelpart wirkt melancholisch. Wie Sänger Vreth die Lyrics auskotzt erzeugt Gänsehaut. Und über allem liegt irgendwie ein Hauch Moonsorrow.

Das Warten hat sich sowas von gelohnt. Finntroll hauen mit „Vredesvävd“ ein Folkmetalbrett raus, das zu den frühen Blackmetalwurzeln zurückkehrt und gleichzeitig neuere, experimentellere Strömungen von „Blodsvept“ einbindet. Das Album ist wütend, harsch und garstig heavy und doch folkig und nicht unmelodiös. Die Songs gehen quasi übergangslos ineinander über. Das Album wirkt wie aus einem Guss und verbindet doch völlig unterschiedliche Lieder zu einem bunten, schwarzmetallischen, wahnsinnigen Film.

YouTube Channel von Century Media Records


Tracks:

  1. Väktaren
  2. Att Döda Med En Sten
  3. Ormfolk
  4. Gränars Väg
  5. Forsen
  6. Vid Häxans Härd
  7. Myren
  8. Stjärnors Mjöd
  9. Mask
  10. Ylaren
  11. Outro

Band:

Trollhorn – Keyboard, Orchestration, Gitarre, Banjo, Maultrommel
Tundra – Bass
Skrymer – Gitarre
Routa – Gitarre
Vreth – Gesang
Virta – Keyboard
MörkÖ – Schlagzeug

Melodic Death Metal 2.0 – Tales of the White Eye von Limos

Melodic Death Metal
Veröffentlicht: 03.07.2020
Inverse Records
https://www.facebook.com/LimosBand
https://limos.bandcamp.com


limos-tales-of-the-white-eye-coverEndlich habe ich mich aus den schrecklichen Abgründen des Didgeridoo-Metal befreit, der mich über Wochen in seinen hässlichen Klauen gefangen hielt. Ja, es liegt musikalisch eine echt harte Zeit hinter mir – und das ist durchaus nicht positiv gemeint. Erst ein melodischer Lichtstrahl aus den finnischen Wäldern Kainuus konnte mich befreien. Die finnischen Melodic Death Metaller Limos veröffentlichten am 3.7. ihre zweite EP „Tales of the White Eye“ und sie haben sich das Ziel gesteckt, die nächste Generation finnischer Melodic Death Metaller mitzuprägen. Ob ihnen das gelingt? Das Cover ist jedenfalls schonmal sehr ansprechend.

„Altars“ ist der erste Song der EP und er zog mich sofort und unweigerlich in seinen Bann. Glasklarer, messerscharfer Gitarrensound und präzises Drumming lassen einen beglückt nicken. Es ist einfach herrlich wie die Leadgitarre sich locker-flockig das Griffbrett hoch- und runterschraubt. Die Melodie nimmt einen sofort mit und geht absolut ins Ohr. Raue, grimmige Growls und hämmernde Blastbeats bilden einen reizvollen Kontrast. Und das Spiel mit den Variationen des Hauptriffs durch Rhythmik macht absolut Spaß. „Rise to Arms“ ist wuchtiger und drückender. Der Refrain  eingängig und mitsingtauglich, die Growls ziemlich fies. Es gefällt mir, wie ein drückender, schwerer Unterbau durch Drums und Rhythmusgitarre eine perfekte Liaison eingehen mit der leichten und melodischen Leadgitarre.

Als ich „Child of the White Eye“ zum ersten Mal hörte, hatte ich sofort Herzchen in den Ohren. Liebe auf den ersten Ton. Der Song beginnt melodisch mit cleanen Gitarren und langsamem Tempo. Bildschön.  Der Kontrast zwischen den Gitarren und den rauen Growls könnte nicht spannender sein. Melancholisches, wehmütiges Feeling macht sich breit. Mit dem Distortion Sound kommt Druck hinter die Sache ohne, dass Melancholie und Melodik weichen. Ich bin dem Song mit Haut und Haaren verfallen. „Surullisten Järvien Maa“ wartet mit einem geilen Riff auf und spielt außerdem genial mit Rhythmik und Geschwindigkeiten. Ein gesprochener Part teilt den Song in zwei Teile – übrigens:  Ich liebe die finnische Sprache, auch wenn ich kein Wort verstehe. Danach bricht ein wütender Sturm aus Growls, Gitarren und Drums los.

Ich würde sagen, die nächste Generation finnischer Melodic Death Metaller ist gesichert und vielversprechend. Limos zeigen auf „Tales of the White Eye“ ihre eigene Handschrift aus klarem Gitarrensound, präzisem Drumming, derben Growls, gekonntem Spiel mit Rhythmik, Geschwindigkeit und Gegensätzen und bildschönen Riffs und Melodien.

YouTube Channel von InverseRecordsFIN


Tracks:
01. Altars
02. Rise to Arms
03. Child of the White Eye
04. Surullisten Järvien Maa

Band:
Eirik Manne – Gesang
Eppu Herala – Lead Gitarre
Eetu Herala – Rhythmus Gitarre
Tuomas Suokko – Bass, Gesang
Teemu Ohtonen – Schlagzeug

 

Nimm den Hammer. MMXIX von Kilometer 94

Doom Metal / Sludge / Drone
Veröffentlicht: 19.01.2020
Eigenveröffentlichung


a3348483999_10„Hello, we are Kilometer 94 from Kiel. We make Krach.“ – Dieser akkuraten Selbstbeschreibung muss man fast schon nicht mehr viel hinzufügen, denn genau das, Krach, verpacken Kilometer 94 auf MMXIX in einer guten halben Stunde in zwei überlange Lieder. Etwas differenzierter will ich es dann aber doch angehen lassen. Getreu dem Motto „Take the hammer, numb yourself“ packen Kilometer 94 den Hammer auch tatsächlich aus und schwingen ihn langsam, dafür aber mit viel Wucht. Fast die ganze Spieldauer bewegt man sich am unteren Ende der Geschwindigkeitsskala und auch der Tonleiter. Gern zerfällt alles in Dröhnen, was aber nicht heißt, dass die Lieder ohne Struktur wären. An einigen Stellen wird der Vorschlaghammer eingepackt und der Groove setzt ein, was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass es mehr ums Fühlen als ums Hören geht. Einem Horrorthema folgend werden immer wieder Sprachsamples eingespielt und es wird gespenstisch dissonant. Richtig packend wird’s aber bei simplen Hau-Drauf-Momenten wie im Mittelteil von The Putrid Stench Of Souls oder, ebenfalls ab der Mitte beim Kopfnicken-Geschrabbel To Bring Down The Leviathan – passender Titel übrigens. Das wird dann auch gebührlich ausgedehnt, bevor alles wieder in tiefste Töne und Stahl zerfällt. Achja, verhalltes Geschrei gibt es natürlich auch. Für jemanden wie mich, der reinem Noise eher abgeneigt ist, gibt es immer wieder genügend Halt mit durchgängigem Rhythmus, um nicht jämmerlich irgendwo im Tieftonsumpf zu versinken. Dazu regiert kompromisslose Härte, wenn’s sein muss. Nicht schlecht. Also, los geht’s: Take the hammer, numb yourself!

MMXIX by Kilometer 94


Lieder:
01. The Putrid Stench Of Idle Souls
02. To Bring Down The Leviathan

Episch elegante Folkigkeit. Oak, Ash & Thorn von Dark   Forest

Heavy Metal / Power Metal
Veröffentlicht: 24.04.20
Cruz Del Sur
https://darkforest-uk.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Darkforestuk


16118In Zeiten, in denen manche von uns von Langeweile dazu getrieben werden daheim mal wieder ordentlich durchzufeudeln, den Müll von Jahrzehnten einfach aus dem Keller zu kärchern oder lang vor sich hergeschobene Renovierungsarbeiten endlich in Angriff zu nehmen, ist Musik noch wichtiger geworden. Denn schließlich gehen solch ungeliebte Arbeiten mit ein wenig Metal viel beschwingter von der Hand. Doch Vorsicht! Nicht jede Art von Metal eignet sich für jede Arbeit. So ist Vader perfekt für jede Art von Abrissarbeiten, doch bei filigraneren Dingen, wie das Zuschneiden einer Fliese kann man schnell Steinmehl produzieren. Funeral Doom verleiht die nötige Ruhe für Tüftelarbeiten, eignet sich aber nicht als Begleitmusik zum Bügeln oder zum Putzen großer Flächen. Bei ersterem produziert man Brandlöcher, während man für zweiteres viel zu viel Zeit benötigen würde. Für das Putzen großer Flächen, z. B. Fenster, kann ich Dark Forest wärmstens empfehlen. Der leicht kauzige, epische Powermetal der Briten verleiht den nötigen Schwung und die positive Grundeinstellung.

Wie es der Zufall will, veröffentlichten Dark Forest am 24. April ihr neues Album „Oak, Ash & Thorn“. Neun brandneue Songs, auf die ich mich freue wie ein Schnitzel, wie Bolle, wie… Na ick freu mir eben. Thematisch lehnt es sich an „Puck Of Pook’s Hill“ von Rudyard Kipling an. Es geht also grob gesagt um die Geschichte Englands, um Mystik, um Wälder, um glorreiche und weniger glorreiche Vergangenheit – also um gewohnte Themen. Doch sind diese auch wieder verpackt in den für Dark Forest so charakteristischen Mix aus NWoBHM, Power- und Epic Metal mit folkigen Elementen und einer charmanten Portion britischer Kauzigkeit?

Bezaubernd schöne Gitarrenmelodien schreiben, das können Dark Forest. Das beweisen sie gleich mit dem ruhigen, cleanen, folkigen Opener „Ælfscýne“ und spätestens mit „Wayfarer’s Eve“ ist man angekommen, denn die Briten spielen die Trümpfe aus, die ihrem Sound seinen Wiedererkennungswert verleihen: die ausgefeilten, verspielten Gitarrenmelodien von Christian Horton und Pat Jenkins, die doppelläufigen Gitarren, die vielstimmigen Harmonien und der erhabene Gesang von Josh Winnard. „The Midnight Folk“ zieht das Tempo sachte an. Es wird eingängig, geradezu mitsingtauglich im Refrain, doch dabei immer elegant-folkig und ohne Grölfaktor. „Avalon’s Rising“ überzeugt mit einer gewissen nervösen Hummeligkeit in Rhythmus und Melodie und mit seiner fröhlichen Folkigkeit gepaart mit bildschönen Harmonien. „Oak, Ash & Thorn“ birgt eine überzeugende Dramatik, Epik und Kraft in sich und ist dabei gleichzeitig von fast zerbrechlicher Schönheit in der Melodik. Der Song hat mich vom ersten Hören an in seinen Bann gezogen, hat mich die Luft anhalten lassen und nicht mehr so schnell losgelassen. Ich schreibe jetzt aus dem Jenseits zu euch. Und habe ich schon den fantastischen Gitarrensound erwähnt…?

Die große Frage war ja, ob Dark Forest mit „Oak, Ash & Thorn“ an den überragenden Vorgänger „Beyond the Veil“ anknüpfen können. Ja, können sie! Die Briten bewahren sich ihren ganz eigenen Stil, ihre ganz eigene Art wunderbare Songs und Melodien zu schreiben, die sofort ins Ohr gehen. Das alles schaffen sie, ohne langweilig repetitiv oder kitschig zu sein. Hier und da haben sie zwar im Gegensatz zu „Beyond the Veil“ das Tempo ein wenig herausgenommen, doch das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Klares Herzstück der Songs sind die filigranen, verspielten und dabei positiv, lebendig und bunt wirkende Melodien und der erhabene, erzählende Gesang. Harmonisch ausgefeilt erfreuen sie mein Herz und erfrischen meine Seele – um auch in dieses Review mal ein wenig Pathos einzubauen. Das Freuen hat sich gelohnt, Dark Forest haben mit „Oak, Ash & Thorn“ voll ins Schwarze getroffen. Ein Album, das auf ganzer Linie gefällt und überzeugt.

Cruz del Sur Music


Tracks:
01. Ælfscýne
02. Wayfarer’s Eve
03. The Midnight Folk
04. Relics
05. Avalon’s Rising
06. Oak, Ash & Thorn
07. The Woodlander
08. Eadric’s Return
09. Heart of the Rose

Band:

Christian Horton – Gitarre
Josh Winnard – Gesang
Pat Jenkins – Gitarre
Adam Sidaway – Schlagzeug

Home of the Wind: Heathen Inquisition. Interview mit Mitja von    Moonsorrow.

(English version below)
Als ich gelesen hatte, dass es einen Film über die Geschichte der finnischen Pagan Metaller Moonsorrow geben soll, war ich sofort Feuer und Flamme. Für mich war klar, dass ich die Crowd Funding Aktion für „Home of the Wind“ unterstützen möchte, denn ich will diesen Film unbedingt sehen. Und als ich dann noch erfuhr, dass es im Rahmen der Crowd Funding Aktion die Möglichkeit gab, einem der Mitglieder von Moonsorrow als Heathen Inquisitor Fragen zu stellen… Whohoooo. Ein Fall für Thrash!Boom!Bang!

Moonsorrow und ihre Musik begleiten mich schon seit vielen Jahren durch alle Höhen und Tiefen des Lebens. Angeblich sind Musik und Lieder für manche Menschen wie enge Verwandte. Genau dieses Gefühl habe ich, wenn ich Moonsorrow höre – also nicht das, dass ich auf die nervtötende Tante treffe, sondern das, von Verbundenheit. Wenn die ersten Töne erklingen ist das irgendwie wie nach Hause zu kommen. Da uns alle hier, auch euch, die ihr das hier lest, die Liebe zur Musik eint, und es das Hauptanliegen von Thrash!Boom!Bang! ist, geile Musik unter die Menschen zu bringen, musste ich diese Gelegenheit unbedingt nutzen. Hier also das Ergebnis der Heathen Inquisition. Vorhang auf für Mitja Harvilahti:

 

 

When I read that there should be a film about the history of the Finnish Pagan Metallers Moonsorrow, I was very enthusiastic for it. It was clear to me that I would like to support the crowd funding campaign for „Home of the Wind“ because I really want to see this film. And when I found out that the crowd funding campaign gave me the opportunity to ask one of the Moonsorrow members as a Heathen Inquisitor … Whohoooo. A case for Thrash! Boom! Bang!

Moonsorrow and their music have been with me through all the ups and downs of life for many years. Music and songs are said to be like close relatives for some people. It is exactly this feeling when I hear Moonsorrow – not like meeting your pesky aunt but a feeling of being related. The first sounds make me feel like coming home.

Since all of us here, including you who are reading this, are united by the love of music and it is the main concern of Thrash! Boom! Bang! to bring great music to people, I absolutely had to take this opportunity. So here is the result of the Heathen Inquisition. Curtain up for Mitja Harvilahti.