„Ohne Musik würde ich nur jammern/sterben/explodieren.“ – Interview mit A Dance In Yellow

Wohooo. Interviewtime. Heute erfahrt ihr Spannendes über Jonas Werling aka A Dance In Yellow und sein neues Album „Madness and Blood“. Da geht es ja viel um Grusel und Horror und da ich Jonas nach seinem gruseligsten Erlebnis gefragt habe, möchte ich hier nun auch meines zum Besten geben. Ich saß nachts mit einer Freundin in unserem beschaulichen Dörfchen auf einer Mauer und wir quatschten. Plötzlich hörten wir schleppende, schlurfende Schritte, die sich langsam näherten. Erst versuchten wir es zu ignorieren – kann ja nix Schlimmes sein pfff – dann wurde die Angst übermächtig und wir flüchteten wie von wilden Hunden gehetzt zu meiner Freundin nach Hause, da sie glücklicherweise in der Nähe wohnte. Jo, hab dann auch spontan dort übernachtet. Nach dieser Heldengeschichte aber zurück zum Interview. Jonas beantwortet unter anderem die Frage, warum er dem Spiel „Eldritch Horror“ ein ganzes Album gewidmet hat, wie die Aufnahmen zum Album so gelaufen sind und wie er auf die Ideen zu seinen Songs kommt. Und was hat eigentlich ein Schweineherz mit alldem zu tun? Na, neugierig geworden? Dann rein ins Interview! Und falls ihr das Review zum Album „Madness and Blood“ von A Dance In Yellow noch nicht gelesen habt – hier geht’s lang. Es lohnt sich! (English version below)

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T!B!B!: Wann und wie ist dein Projekt „A Dance In Yellow“ entstanden und wie bist du auf den Namen gekommen?

A Dance In Yellow: Erste Songs zu „A Dance In Yellow“ entstanden 2018. Damals war ich sehr beeindruckt von Bands wie Inferi, und wollte mich auch an Technical Death Metal (oder etwas Ähnlichem) versuchen. Das Ergebnis dieser Bemühungen war dann „The Cracks in the Wall“, eine erste Sammlung von dann doch eher atmosphärischen Death Metal-Songs. Für einen dieser Songs erfand ich den Namen „A Dance In Yellow“, als Referenz zu dem König in Gelb aus der gleichnamigen Kurzgeschichtensammlung von Robert W. Chambers. Und diesen Namen fand ich dann für das Projekt so passend, dass ich ihn übernommen habe.

T!B!B!: Wieso hast du dich für ein Einmann Projekt entschieden und nicht für eine „normale“ Band?

A Dance In Yellow: Das hat vor allem damit zu tun, dass ich seit Jahren selbst für mich Musik schreibe und aufnehme. A Dance In Yellow ist als Soloprojekt entstanden und ich hatte nicht die Zeit und/oder den Willen, mir eine ganze Band zusammenzusuchen. Auch aus Angst, dass ich meine eigene Vision nicht so umsetzen können würde, wie ich mir das wünsche. Es war eher ein Projekt für mich, an dem ich wachsen und mehr über die Musik lernen konnte, die ich machen will.

T!B!B!: Dein neues Album „Madness and Blood“ ist ein Konzeptalbum. Welches Konzept steckt denn dahinter?

A Dance In Yellow: Das Vorgänger-Album „The Cracks in the Wall“ hatte viel Bezug zu Lovecraft’schen Werken, teilweise mit Originalzitaten. Das lag vor allem daran, dass mir das Brettspiel „Eldritch Horror“ sehr gut gefällt und eine große Fülle an fantastischem Material auf sehr anschauliche und atmosphärische Weise vermittelt. Das hat bei mir großen Eindruck hinterlassen, und ich wollte unbedingt ein „richtiges“ Konzeptalbum zu dem Spiel machen. Dieses Konzeptalbum wurde dann „Madness and Blood“. Ich habe mich stark an dem Spiel orientiert, auch am chronologischen Ablauf einer Partie, und habe versucht möglichst gut zu vermitteln, wie großartig seine Atmosphäre gestaltet ist.

T!B!B!: Welche Bedeutung hat das Spiel „Eldritch Horror“ für dich? Wieso hast du es als Thema für ein ganzes Album ausgewählt?

A Dance In Yellow: Ich liebe total, wie viele Details, wie viel Atmosphäre in dem Spiel steckt. Es schafft eine extrem gute Balance aus Bewegung im Gameplay, ohne an Erzählkraft zu verlieren. Außerdem ist es ein pures „Koop“-Spiel, nicht wie viele andere Spiele in denen man gegeneinander spielt. Die Spielenden gewinnen oder verlieren zusammen, müssen entsprechend gemeinsame Strategien entwickeln und werden unweigerlich verlieren, wenn sie nicht zusammenarbeiten. Das Spiel hat mich ernsthaft geprägt, in dem Sinn, dass es mir einige sehr schöne Erinnerungen geschaffen hat.

T!B!B!:  Was ist das Schaurigste, Gruseligste, das du je erlebt hast?

A Dance In Yellow: Ich war mal für Requisitenbeschaffung (für einen Monolog, den ich gespielt habe) in so einem Schlachthauskomplex. Da konnte man direkt angrenzend an den Schlacht/Fleischerei-Bereich Tierteile kaufen, ich brauchte ein Schweineherz (weil es sehr ähnlich aussieht wie ein Menschenherz). Das gab es dort sehr günstig zu kaufen, aber ich musste natürlich da rein. Ich habe zum Glück keine Todesschreie gehört – aber die Kreissäge im Nebenraum. Vermutlich wurde damit grade ein Brustkorb aufgesägt oder so. Dieses Geräusch, das verfolgt mich bis heute.

T!B!B!: Wie schreibst du deine Songs? Wie kommst du auf die Ideen?

A Dance In Yellow: Oft bilden Ideen/Themen die Basis meiner Songs. Ich denke über ein Thema nach, suche nach Konzepten, und probiere dann entweder textlich oder an meiner Gitarre herum bis ich ein Riff oder eine Melodie habe, die meiner Meinung nach zu dem Thema passt. Bei manchen Songs wie „The All-Devouring“ habe ich mehr mit Struktur angefangen und versucht zu erspüren, wie schnell/komplex/stark welcher Teil sein muss, während Songs wie „Boon of the Ancients“ erstmal Riffs waren, die ich dann in Struktur gebracht habe. Wenn dann ein Grundgerüst steht, fülle ich das dann mit Begleit- oder/Leadgitarren, Keyboardparts, schaffe Übergänge. Danach bastle ich meistens Text oder Drums, ab und zu zusätzliche atmosphärische oder orchestrale Teile. Der Bass kommt immer zuletzt.

Zu den Ideen: Ich benutze meine Musik, um auszudrücken, was in mir drin ist. Durch meine Faszination und die guten Erinnerungen ist viel von Eldritch Horror in mir drin. Aber gleichzeitig ist auch viel anderes in mir drin, was sich damit mischt: Musik, die ich mag, das Bewusstsein über aktuelle Konflikte, Wut über Ungerechtigkeiten, die Angst vor einem Kollaps der Zivilisation und so weiter.

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T!B!B!: Du hast das Album komplett selbst zu Hause aufgenommen. Wie war das und welche Schwierigkeiten gab es vielleicht auch?

A Dance In Yellow: Sehr praktisch am zu Hause aufnehmen ist, dass es keinen Zeitdruck gibt. Ich musste nicht in drei Tagen alles raushauen, sondern habe im Lauf von zwei Jahren alles nach und nach aufgenommen. Durch digitale Amps konnte ich alle Gitarrenspuren verwenden, auch wenn sich meine Konfiguration zwischendurch nochmal geändert hat. Schwierig war unter anderem eben, dass ich keine festen „Bandproben“ und nicht so viel spielerische Finesse hatte. Einige Gitarrenparts haben ewig gebraucht, bis ich sie im Liedkontext sicher spielen konnte. Ich wollte unbedingt vermeiden in „Stückchen“ aufzunehmen, da ich einen organischen Sound wollte, bin jetzt aber sehr glücklich mit dem Ergebnis. Gesang aufnehmen war natürlich auch schwierig – ich wohne zwar im Dorf, wo es weniger Verkehr gibt, aber wenn der Nachbarshund bellt oder ein Traktor durchfährt, geht natürlich gar nichts. Ich musste immer einen Tag/Zeitpunkt abwarten, wo ich 1. daheim und 2. es leise genug war. Gestört hat sich an meinem Gekreisch aber scheinbar niemand, es gab keine Beschwerden.

Ich will noch kurz was zum Mixing/Mastering sagen: Ich bin total glücklich, dass ich mir die Hilfe von Angel Marcloid von Angel Hair Audio dazugeholt habe. Die hat mir nicht nur super gute Hilfestellung beim Mix gegeben, sondern auch einen phänomenalen Job beim Mastering gemacht. Das Album klingt nur wegen ihr so gut!

T!B!B!: Wird es auch Liveshows von A Dance In Yellow geben?

A Dance In Yellow:  Ich wäre super glücklich, Lieder von A Dance In Yellow live zu spielen! Aber dafür bräuchte ich eine Band – und die zu suchen, mit der zu proben, dafür fehlt mir grade glaube ich die Zeit… Mal sehen. Geil wäre es schon.

T!B!B!: Hast du musikalische Vorbilder oder Bands und Musiker, die dich inspirieren?

A Dance In Yellow: Ich muss Inferi nennen als Band, die mich hauptsächlich zu diesem speziellen Projekt inspiriert hat. Ich liebe die, die sind großartig und haben mir eine neue Art von Liebe für Musik und Metal gezeigt. Außerdem muss ich Akrea (und damit auch Aspar) nennen als großen Einfluss. Die haben mich damals mit dazu inspiriert, Metal-Vocals zu lernen. Und ich denke auch Equilibrium (vor allem das Album „Sagas„) ist eine Band, die mich stark geprägt hat, die mir wunderschönen und doch „auf die Fresse-“ Metal eröffnet haben. Und dann natürlich noch Bands wie Children of Bodom, Rhapsody of Fire, Finntroll… naja. Eine Menge!

T!B!B!: Was bedeutet Musik für dich?

A Dance In Yellow: Musik ist eine der vielen Arten, wie Menschen sicher ausdrücken können, was in ihnen drin ist. Ohne Musik würde ich nur jammern/sterben/explodieren. Ich brauche Musik um zu leben, und ich denke, das trifft auf viele Menschen zu. Hören wie machen, Musik ist für mich essenziell, existenziell.

T!B!B!: Vielen Dank für das Interview und alles Gute für dich und dein Album!


English version

Wohooo. Interview time. Today you will learn exciting things about Jonas Werling aka A Dance In Yellow and his new album „Madness and Blood“. It’s all about spooky and horror, and since I asked Jonas about his scariest experience, I’d like to share mine with you. At one night I sat with a friend in our tranquil village on a wall and we chatted. Suddenly we heard dragging, shuffling footsteps slowly approaching. First we tried to ignore it – it can’t be anything bad pfff – then the fear became overwhelming and we fled to my friend’s home as if hunted by wild dogs, because luckily she lived nearby. Yes, I spontaneously stayed there overnight. But after this heroic story, back to the interview. Among other things, Jonas answers the question of why he dedicated an entire album to the game „Eldritch Horror“, how the recordings for the album went and how he gets his ideas for the songs. And what does a pig’s heart actually have to do with all of this? Are you curious? Then jump right into the interview! And if you haven’t read the review of A Dance In Yellow’s album „Madness and Blood“ yet – here you go. Worth it!

T!B!B!When and how did your project A Dance In Yellow come about and how did you come up with the name?

A Dance In Yellow: First songs for „A Dance In Yellow“ were written in 2018. At that time I was very impressed by bands like Inferi, and also wanted to try Technical Death Metal (or something similar). The result of these efforts was „The Cracks in the Wall“, a first collection of rather atmospheric Death Metal songs. I chose the name „A Dance In Yellow“ for one of those songs, as a reference to the King in Yellow from Robert W. Chambers‘ collection of short stories of the same name. And I found this name so suitable for the project that I adopted it.

T!B!B!: Why did you choose a one-man project and not a „normal“ band?

A Dance In Yellow:  That mainly has to do with the fact that I’ve been writing and recording music for myself for years. A Dance In Yellow started as a solo project and I didn’t have the time and/or will to put together a whole band. Also out of fear that I would not be able to implement my own vision as I wish. It was more of a project for me to grow and learn more about the music I want to make.

T!B!B!: Your new album „Madness and Blood“ is a concept album. What is the concept behind it?

A Dance In Yellow: The previous album „The Cracks in the Wall“ had a lot to do with Lovecraft’s works, partly with original quotes. This was mainly due to the fact that I like the board game „Eldritch Horror“ very much and it conveys a great deal of fantastic material in a very vivid and atmospheric way. That made a big impression on me, and I really wanted to make a „proper“ concept album for the game. This concept album then became „Madness and Blood“. I followed the game closely, including the chronological sequence of a game, and tried to convey as well as possible how great its atmosphere is.

T!B!B!: What does the game „Eldritch Horror“ mean to you? Why did you choose it as a theme for an entire album?

A Dance In Yellow: I absolutely love how much detail, how much atmosphere there is in the game. It strikes an extremely good balance of movement in gameplay without sacrificing narrative power. Also, it’s a pure „co-op“ game, unlike many other games where you play against each other. Players win or lose together, must strategize accordingly, and will inevitably lose if they don’t work together. The game seriously left an impression on me in the sense that it created some very fond memories for me.

T!B!B!: What’s the scariest thing you’ve ever experienced?

A Dance In YellowI once went to a slaughterhouse complex for prop procurement (for a monologue I acted out). You could buy animal parts right next to the slaughter/butchery area, I needed a pig’s heart (because it looks very similar to a human heart). You could buy it there very cheaply, but of course I had to go in there. Luckily I didn’t hear any death screams – but the circular saw in the next room. A chest was probably just sawn open with it or something. That noise haunts me to this day.

T!B!B!: How do you write your songs? How do you come up with the ideas?

A Dance In YellowIdeas/themes often form the basis of my songs. I think about a theme, look for concepts, and then play around either lyrically or with my guitar until I come up with a riff or melody that I think fits the theme. On some songs like „The All-Devouring“ I started out more with structure and trying to sense how fast/complex/strong which part needed to be, while songs like „Boon of the Ancients“ there were riffs first and then I started to bring it into a structure. When the basic framework is in place, I fill it with accompanying or/lead guitars, keyboard parts, and create transitions. After that, I usually play around with lyrics or drums, occasionally additional atmospheric or orchestral parts. The bass always comes last. About the ideas: I use my music to express what’s inside me. Because of my fascination and good memories, I have a lot of Eldritch Horror in me. But at the same time there is a lot of other stuff inside me that mixes with it: music I like, awareness of current conflicts, anger at injustice, fear of civilization collapsing and so on.

T!B!B!: You recorded the album entirely yourself at home. How was that and what difficulties did you face?

A Dance In Yellow: One of the great things about recording at home is that there is no time pressure. I didn’t have to make everything ready within three days. I recorded everything little by little over a period of two years. Thanks to digital amps, I was able to use all the guitar tracks, even if my configuration changed again in between. One of the difficult things was that I didn’t have any fixed „band rehearsals“ and didn’t have that much playful finesse. Some guitar parts took a very long time before I could play them safely in the context of the song. I really wanted to avoid recording in „chunks“ as I wanted an organic sound, but now I’m very happy with the result. Of course, recording vocals was also difficult – I live in a village where there is less traffic, but of course nothing works when the neighbor’s dog barks or a tractor drives through. I always had to wait for a day/time when I was 1. at home and 2. it was quiet enough. Apparently nobody was bothered by my screeching, there were no complaints.

I just want to say something about the mixing/mastering: I’m so happy that I asked for the help of Angel Marcloid from Angel Hair Audio. Not only did she give me super good help with the mix, she also did a phenomenal job with the mastering. The album only sounds so good because of her!

T!B!B!: Will there be live shows from A Dance In Yellow?

A Dance In Yellow:  I would be super happy to play A Dance In Yellow songs live! But for that I would need a band – and I don’t think I have the time to look for members and rehearse with them… We’ll see. It would be cool.

T!B!B!: Do you have musical role models or bands and musicians who inspire you?

A Dance In Yellow: I have to name Inferi as the main inspiration for this particular project. I love them. They are great and showed me a new kind of love for music and metal. Also, I have to name Akrea (and therefore Aspar) as a big influence. They inspired me to learn metal vocals. And I also think Equilibrium (especially the album „Sagas“) is a band that had a strong influence on me, that opened up beautiful and yet „in your face“ Metal to me. And then of course bands like Children of Bodom, Rhapsody of Fire, Finntroll… well. A lot!

T!B!B!: What does music mean to you?

A Dance In Yellow: Music is one of the many ways people can safely express what’s inside them. Without music I would just whine/die/explode. I need music to live and I think that applies to a lot of people. Listening to music and making it is essential for me, existential.

T!B!B!: Thanks very much for the interview and all the best for you and “Madness and Blood”.

„The approach for Becoming Immanence portrays the history of the Earth, the birth of what is universal.“ – Interview mit Earthwomb

Endlich wieder ein Interview. Und dann noch ein total spannendes. Die peruanischen Black Metaller von Earthwomb stehen Rede und Antwort zu den verschiedensten Themen rund um ihre Band, ihre Musik und Black Metal in Peru. Also ich war total gespannt auf die Antworten. Na, auch neugierig geworden? Los geht’s! Und falls ihr das Review zur Debüt EP „Becoming Immanence“ von Earthwomb noch nicht gelesen habt – hier geht’s lang. Es lohnt sich! (English version below)

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T!B!B!: Warum habt ihr den Namen Earthwomb für eure Band gewählt?

Earthwomb: Der Name bezieht sich auf das Quechuawort ‚Pachamama‘ (Pacha: Land, Erde, Welt, Zeit // Mama: Mutter). Es ist ein Neologismus, der Erde und Mutterleib bzw. Matrix verbindet, was ein metaphysisches Denken über die Erde impliziert. Wir glauben, dass es fester Teil der lateinamerikanischen Weltanschauung ist, die mythische Entstehung der Welt auf diese Weise zu betrachten und sich an sie zu erinnern. Für uns verkörpert „der Schoß der Erde“ das, was wir für immanent, für kosmisch halten.

T!B!B!: Seit wann spielt ihr zusammen und wie habt ihr euch kennengelernt?

Earthwomb: Alles begann 2007. Damals planten Eduardo und Pedro, eine Death Metal Band mit einigen Hardcoreeinflüssen zu gründen. Nicht viel später schloss sich Giancarlo dem Projekt namens Craneotomy an. Komischerweise war Black Metal ein sehr hartnäckiges Element in unserer damaligen Musik, obwohl wir diese Seite von uns nie voll ausgeschöpft haben. Wir hatten danach ein paar andere Projekte, die nie das Licht der Welt erblickten, aber immer wieder kamen unsere Black Metal Einflüsse auf unserer musikalischen Reise an die Oberfläche. Erst als wir uns entschieden haben, Earthwomb zu gründen, sind wir tief in das Thema eingetaucht und seitdem haben wir jeden Schritt, den wir auf dieser Reise getan haben, geliebt.

T!B!B!: Wie würdet ihr die Musik beschreiben, die Earthwomb spielt?

Earthwomb: Unsere Musik entsteht aus der Kombination zwischen einer konzeptuellen Ebene und einer ästhetischen Kreation, die verschiedene Strömungen des Black Metal miteinander verbindet. Wenn uns etwas definiert, ist es diese Synergie, die es uns ermöglicht, dichteres Ambiente zu schaffen und Atmosphären zu beschreiben, die sich der gewöhnlichen Sprache entziehen. Wir machen seit mehr als zehn Jahren zusammen Musik und unsere Projekte sind immer in diese Richtung gegangen. Wir haben immer versucht, konzeptionelle Ideen (Philosophie, Weltperspektive) mit dichten, starken, dunklen und intensiven musikalischen Tönen in Einklang zu bringen.

T!B!B!: Worum geht es auf eurer EP „Becoming Immanence“?

Earthwomb: „Becoming Immanence“ schildert die Geschichte der Erde, die Geburt des Universellen. Für uns ist die Erde eine universelle Ausdehnung und ihre Auswirkungen sind endlich. Das, was sich über Bewusstsein und Moral hinaus ausdehnt, ein Code, der immanent ist. Immanenz ist intensiv, energisch und vital, aber sie hat auch schwarze Tiefen, Abgründe und Dunkelheit. Alles in der Immanenz ist also Rhythmus, Geburt, Tod, Perversion. Wir glauben, dass die Auswirkungen dieser Immanenz, d. h. ihre Ausdrucksformen, Zeit (Fractal Phenomenon), Raum (Walkscapes), Organismen (Trespassing the Paragons of Consciousness), Krieg (The Gathering) und Energie (Vital Flux) sind, die das Ganze zu einer Kontinuität führen; sie sind Momente einer einzigen Entfaltung, einer einzigen Entwicklung: Immanenz.

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T!B!B!: Wie lief der Schreib- und Aufnahmeprozess der EP ab?

Earthwomb: Da die EP so ein besonderes und persönliches Projekt ist, war der gesamte Schreibprozess tatsächlich etwas langwierig. Wir wollten einigen klanglichen Kriterien folgen, um das Konzept und das Thema so genau wie möglich darzustellen, zumindest für unsere Ohren. Die erste Iteration der EP kam ziemlich schnell, aber wir hatten zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir einfach weiterarbeiten mussten. Diese zweite Phase des Prozesses war in Bezug auf das Schreiben am längsten. Wir haben die EP nicht nur zweimal aufgenommen, weil wir einige Anpassungen und Änderungen an den Songs vorgenommen haben, sondern weil wir der Meinung waren, dass wir bessere Performances und Takes liefern können. Zum Glück waren wir fertig, kurz bevor Covid ausbrach und die Quarantäne verhängt wurde. Was wir noch machen mussten, waren all die Synthesizer, Orchester- und Post-Arrangements. Das und einige zusätzliche Optimierungen an einigen Gitarrenparts wurden in der Quarantäne  aufgenommen, woran wir uns übrigens nur schwer gewöhnen konnten, da wir immer besser gearbeitet haben, wenn wir im selben Raum waren. Das war ein sehr interessanter und wertvoller Lernprozess, den wir durchlaufen mussten und am Ende haben wir alles so hinbekommen, wie wir es wollten. Der Mischprozess war auch eine sehr intensive und iterative Erfahrung. Pedro hatte beschlossen, die EP selbst zu mischen, also musste er das nötige Handwerkszeug dafür erst erlernen und dann verbessern. Wir mussten auch einen Weg finden, die Aufnahmeversionen der anderen so effizient wie möglich zu bearbeiten. Es war ein ziemliches Abenteuer, um ehrlich zu sein, und wir sind total begeistert, dass es so gut geklappt hat.

T!B!B!: Wie ist es Black Metal in Peru zu spielen? Gibt es viele Black Metal Fans?

Earthwomb: Aufgrund der Pandemie, in der wir leben, hatten wir noch keine Gelegenheit, bei einem lokalen oder nationalen Event zu spielen, aber wir hoffen, in den kommenden Monaten des Jahres einige Termine vereinbaren zu können. Black Metal hat in Peru eine große Anzahl von Fans. Wir würden sagen, dass es neben Thrash Metal oder Grindcore (und davon abgeleiteten Subgenres) einer der am weitesten entwickelten Stile in unserem Land ist. Der klassische Sound des Genres ist bei peruanischen Black Metal Bands stark verwurzelt. Aber es sind auch einige Projekte in der Hauptstadt und den Provinzen unseres Landes entstanden, die experimenteller sind und einen modernen Sound kreieren. Ein weiteres charakteristisches Merkmal des peruanischen Black Metal ist die Einbeziehung einer konzeptionellen, visuellen und klanglichen Ästhetik der Sicht auf den Kosmos. Diese stammt aus unserer präkolumbianischen Vergangenheit, Esoterik und dem Wissen unserer Ahnen und ist im Wesentlichen mit der Natur verbunden. Erwähnenswert ist auch, dass die peruanische Szene Teil der Gründungszeit des Genres (Proto-Black Metal / FWBM) in Südamerika ist. Viele Projekte wie Hastur oder Hadez haben in den achtziger Jahren Alben oder Demos aufgenommen und ein Vermächtnis hinterlassen, das bis heute nachhallt. In einigen Fällen sind die Bands, die diese musikalische Strömung initiiert haben, immer noch aktiv und produzieren neues Material.

T!B!B!: Wie ist die Metal Szene in Peru allgemein aufgestellt?

Earthwomb: Peru hat sich in der internationalen Szene mit großartigen Referenzen wie Mortem, Hadez, Anal Vomit oder Goat Semen positioniert, um nur einige zu nennen. Viele dieser Bands wurden in der Hauptstadt (Lima) gegründet, aber wir haben auch eine sehr große und superwichtige Szene außerhalb der Hauptstadt. Sie ist erwähnenswert, weil sie je nach Region unterschiedliche instrumentale oder ästhetische Elemente verwendet. Die peruanische Szene ist stark und entwickelt sich ständig weiter, trotz der Widrigkeiten, denen sie aufgrund der geringen Anzahl von Labels, Veranstaltern und des Mangels an Veranstaltungsorten für Konzerte, Tourneen oder Festivals, mitunter ausgesetzt ist. Natürlich hat die Pandemie starke Auswirkungen gehabt und dazu geführt, dass viele Veranstaltungsorte geschlossen wurden und obwohl einige Veranstaltungen nun wieder stattfinden können, müssen viele davon aufgrund von Beschränkungen der Regierung abgesagt werden. Das bedeutet nicht, dass die Bands in unserem Land in eine Art Lethargie verfallen sind. Die meisten machen ihre Arbeit unabhängig oder mit der Unterstützung von großen Labels, die in unserer Szene etabliert sind. In vielen Fällen führen die Widrigkeiten dazu, dass großartige Dinge entstehen, die es aus unserer Sicht verdienen, gehört zu werden.

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T!B!B!: Was bedeutet Musik im Allgemeinen und Metal im Besonderen für euch?

Earthwomb: Wir verstehen Metal als etwas, das im Werden begriffen ist. Werden bedeutet Transformation, Mutation, Veränderung und Perversion. Im Gegensatz zu anderen musikalischen Richtungen weist Metal eine große Heterogenität auf, weil er sich der Erforschung von Stilen verschrieben hat, Trends mischt, zu verloren geglaubten Ästhetiken zurückkehrt und vorläufige Positionen bestätigt. Alles im Metal ist im Wandel. Alles im Metal ist Umkehrung, Kombination und Umbruch. In diesem Sinne ist das Reden über Identitäten nur vorläufig. In einem Stil gibt es immer Einflüsse, weil er das Ergebnis des Werdens ist. Es muss auch erwähnt werden, dass unsere Musik nicht nur auf Metal oder verwandte Subgenres reduziert ist. Wir integrieren Elemente, die nichts mit Metal zu tun haben, und das hat uns definitiv geholfen, unseren Sound auf unsere eigene Art und Weise zu formen.

T!B!B!: Vielen Dank für das Interview und alles Gute für euch und euer Album.


English version

Finally another interview. And then another really exciting one. The Peruvian black metal band Earthwomb answers questions about a wide variety of topics related to their band, their music and black metal in Peru. So I was really looking forward to the answers. Well, are you curious, too? Here we go! And if you haven’t read the review of Earthwomb’s debut EP „Becoming Immanence“ yet – click here. It is worth it!

T!B!B!: Why did you choose the name Earthwomb for your band?

Earthwomb: It refers to the Quechuan word Pachamama (pacha: land, earth, world, time // mama: mother). It’s a neologism that connects Earth and Womb/Matrix, which implies thinking metaphysically about the Earth. We believe this is inherent to the latin american worldview, to think and recall the mythic fundamentals of the world. For us “the womb of the earth” incarnates what we consider immanent, cosmic.

T!B!B!: Since when are you playing together and how did you meet each other?

Earthwomb: We go way back to 2007. At that time Eduardo and Pedro were planning on forming a death metal band with some hardcore influences. Not much later Giancarlo joined the project which was named Craneotomy. Funny enough, a very persistent element in our writing was black metal, although we never fully exploited that side of us. We had a few other projects afterwards that never got to see the light but once again our black metal influences kept rising to the surface in our musical journey. It wasn’t until the time we decided to form Earthwomb that we deep dived into it and we’ve loved every bit of it since.

T!B!B!: How would you describe the music Earthwomb is playing?

Earthwomb: Our work is born from the combination between a conceptual plane and an aesthetic creation that fuses different currents of black metal. If something defines us, it is this synergy that allows us to build denser environments and describe atmospheres that escape ordinary language. We have made music together for more than ten years and our projects have always remained in this same direction, trying to reconcile conceptual proposals (philosophy, world perspective) with dense, strong, dark and intense musical tones.

T!B!B!: What is your EP „Becoming Immanence“ about?

Earthwomb: The approach for „Becoming Immanence“ portrays the history of the Earth, the birth of what is universal. For us the Earth is a universal expansion and its effects are finite. That which expands beyond consciousness and morals, a code that is immanent. Immanence is intensive, energetic and vital, but it also has black depths, abysses, and darkness. So everything in immanence is rhythm, birth, death, perversion. We believe that the effects of this immanence, that is its expressions, are time (Fractal Phenomenon), space (Walkscapes), organisms (Trespassing the Paragons of Consciousness), war (The Gathering) and energy (Vital Flux ), that orients the latter to a continuity; they are moments of a single unfolding, of a single development: immanence.

T!B!B!: What about the writing and recording process of the EP? How was it like?

EarthwombBeing this such a particular and personal project, the whole writing process was actually a bit lengthy. We wanted to follow some sonic criteria in order to portray the concept and theme in the most accurate way possible, at least to our ears. The first iteration of the EP came along rather quickly but we felt at that point that we needed to go further and keep carving the stone. That second stage of the process was the longest in terms of writing. We recorded the EP twice not only because we did some adjustments and changes to the songs but because we felt we could deliver better performances and takes. Thankfully we were done just before covid hits and quarantine began. What we have left hanging was all the synths, orchestral and post arrangements. That and some extra tweaks on some guitar parts were done remotely, which btw was hard to get used to as we’ve always worked better when we’re in the same room. That was a very interesting and valuable learning process we had to go through and in the end we managed to get all what we wanted. The mixing process was a very involving and evolving experience as well. Pedro had decided to mix the EP himself so he had to learn and improve his craft. We also had to develop a way to communicate and interpret each other’s mix revisions in the most efficient way possible. It was quite the adventure to be honest and we’re beyond thrilled to have done it that way.

T!B!B!: How is it to play Black Metal in Peru? Are there many Black Metal Fans?

Earthwomb: We haven’t had the opportunity to play in any local or national event just yet due to the pandemic context we are living in, but we hope to be able to make some dates in the coming months of the year. Black metal in Peru has a large number of fans, we would dare to say that it is one of the most developed styles in our country along with thrash metal or grindcore (and subgenres derived from them). When listening to Peruvian bands that play black metal, we can perceive that there is a strong rootedness to the classic sound of the genre, but there have also emerged some projects in the capital and provinces of our country that seek to explore or experiment with a more contemporary or disruptive sound. Another characteristic feature of Peruvian black metal is the inclusion of a conceptual, visual and sonic aesthetics of the cosmovision inherited from our pre-Columbian past, esotericism and ancestral wisdom essentially linked to nature. It is also worth mentioning that Peruvian scene is part of the formative period of the genre (proto-black metal / FWBM) in South America. Many projects such as Hastur or Hadez created albums or demos in the eighties, leaving a legacy that resonates to this day and in some cases those bands that initiated this musical current are still active and producing material.

T!B!B!: How is the Metal scene situated in Peru in general?

Earthwomb: Peru has positioned itself in the international scene with great references such as Mortem, Hadez, Anal Vomit or Goat Semen, just to mention a few. Many of these bands were formed in the capital (Lima), but we also have a huge and super important non-capital scene that we think it’s necessary to put in value, for its transgressive character and the inclusion of instrumental or aesthetic elements of each region. The Peruvian scene is strong and remains in a constant process of construction despite the adversities it may face, due to the small number of labels, promoters and lack of venues for concerts, tours or festivals that can develop in a gradual way. Obviously the pandemic has generated a strong impact, leading many venues to close and although some events have returned, many of these must be canceled due to restrictions imposed by the government. This does not mean that the bands in our country are in some sort of lethargy, most develop their work independently or with the support of major labels that are established in our scene, in many cases the adversities can lead to generate great installments that we feel require greater visibility, because they deserve to be heard.

T!B!B!: What does music in general and metal music in particular mean to you?

Earthwomb: We want to understand metal as a becoming approach. Becoming means transformation, mutation, change and perversion. Unlike other musical outfits, metal has a wide heterogeneity because it is committed to exploring styles, mixing trends, returning to aesthetics that seemed lost, affirming provisional positions. Everything in metal is contagion and transmutation. Everything in metal is perversion, combination and upheaval. In this sense, talking about identities is only a provisional discourse for a style. In a style there is always contagion because it’s the result of becoming. It’s also necessary to mention that our musical references are not reduced only to metal or related subgenres. We incorporate elements completely unrelated to metal and that has definitely helped us to shape our sound in our own way.

T!B!B!: Thanks very much for the interview and all the best for you and “Becoming Immanence”.

„20XX is meant to be a wakeup call.“ – Interview mit Drown In Malice

Es ist endlich wieder Zeit für ein Interview. Dieses Mal spreche ich mit der Konstanzer Metalcore Band Drown In Malice über ihren neuen Song „20XX“, der heute erschienen ist. „20XX“ ist alles andere als ein fröhliches Liedchen – eher ziemlich düster und stimmt einen sehr nachdenklich. Achtung Spoiler! Erkenntnis des Interviews: An Corona kommt eben momentan niemand vorbei – auch wenn er sich noch so sehr dagegen sträubt. Doch „20XX“ ist nicht nur Corona geschuldet. Was noch dahinter steckt? Wie die Idee zum wirklich atemberaubenden Video entstand und was ein fehlender Drummer und ein fehlendes Budget damit zu tun haben? Warum Sänger Manu nichts kann und warum die Jungs sich eine Kugel Eis teilen müssen? Das erfahrt ihr natürlich im Interview. Viel Spaß damit und wirklich unbedingt in „20XX“ reinhören. Gänsehautgarantie!

English version below.

Interview mit Drown In Malice
20XX – neuer Song von Drown In Malice

It’s finally time for an interview again. This time I’m talking to the metalcore band Drown In Malice from Constance about their new song „20XX“, which was released today. „20XX“ is anything but a happy song – pretty dark and makes you very thoughtful. Attention, spoilers! Realization of the interview: Nobody can ignore Corona at the moment – no matter how hard he tries. But „20XX“ is not only about Corona. What else is it about? How did the idea for the really breathtaking video come about and what does a missing drummer and a missing budget have to do with it? Why singer Manu can’t do anything and why the boys have to share a scoop of ice cream? Of course you will find out in the interview. Have fun with it and really listen to „20XX“. Goosebumps guarantee!

„Corona hat uns wuselig gemacht.“ – Interview mit Mich und Mario von Feradur

Hier kommt mein Interview mit Mich und Mario von der luxemburgischen Melodic Death Metal Band Feradur. Habt ihr auch eine äußerst peinliche Wissenslücke, was den luxemburgischen Metal anbelangt? Dann solltet ihr euch das Interview unbedingt anschauen. Hinterher seid ihr um einiges schlauer. Versprochen! Außerdem plaudere ich mit den Jungs über ihre neue EP „Parakosm“, die am 30.4.21 erscheint. Das Review dazu folgt in einer Woche hier. Dann könnt ihr „Parakosm“ übrigens auch auf CD gewinnen. Freut euch schonmal. Jetzt aber zurück zum Interview. Wir quatschten darüber, welche Geschichten Feradur für die EP warum verarbeitet haben, wie die Aufnahmen liefen und wie es so war mit Jens Bogren für das Mastering zusammenzuarbeiten, über Corona, Konzerte und vieles mehr. Informatives aber auch komische und tragische Momente – alles dabei. Bleibt mir nur noch, viel Spaß zu wünschen.

Here comes my interview with Mich and Mario from the Luxembourgish Melodic Death Metal Band Feradur. Do you also have an extremely embarrassing knowledge gap when it comes to Luxembourgish Metal? Then you should definitely watch the interview. After it you are a lot smarter. Promised! I also chat with the guys about their new EP „Parakosm“, which will be released on April 30th. The review will follow here in a week. Then you can also win „Parakosm“ on CD, by the way. But back to the interview. We chatted about which stories Feradur processed for the EP and why, how the recordings went and what it was like to work with Jens Bogren for the mastering, about Corona, concerts and much more. Informative but also funny and tragic moments – everything included. The only thing left for me to do is to wish you a lot of fun.

„We live and die with our atmosphere.“ – Interview mit Jaakko und Nico von Marianas Rest

Hier kommt mein Interview mit Jaakko und Nico von Marianas Rest. Sie sprechen über ihr neues Album „Fata Morgana“ (hier geht’s zum Review), das Artwork und die Texte. Außerdem darüber, was sich im Lockdown so getan hat und warum es sich musikvideotechnisch lohnen könnte, einmal einen fröhlichen Song zu schreiben. Da die Götter der Technik mir leider nicht gewogen waren, ist aus dem Interview nun kurzerhand ein Metal-Interview-Podcast untermalt von Bildern der Band geworden. Viel Spaß damit!

Here comes my interview with Jaakko and Nico from Marianas Rest. They talk about their new album „Fata Morgana“ (click here for the review), the artwork and the lyrics. Also about what went on in lockdown and why it might be worthwhile in terms of musicvideos to write a happy song. Since the gods of technology were unfortunately not nice to me, the interview has now been turned into a metal interview podcast accompanied by pictures of the band. Have fun with it!