Home of the Wind: Heathen Inquisition. Interview mit Mitja von    Moonsorrow.

(English version below)
Als ich gelesen hatte, dass es einen Film über die Geschichte der finnischen Pagan Metaller Moonsorrow geben soll, war ich sofort Feuer und Flamme. Für mich war klar, dass ich die Crowd Funding Aktion für „Home of the Wind“ unterstützen möchte, denn ich will diesen Film unbedingt sehen. Und als ich dann noch erfuhr, dass es im Rahmen der Crowd Funding Aktion die Möglichkeit gab, einem der Mitglieder von Moonsorrow als Heathen Inquisitor Fragen zu stellen… Whohoooo. Ein Fall für Thrash!Boom!Bang!

Moonsorrow und ihre Musik begleiten mich schon seit vielen Jahren durch alle Höhen und Tiefen des Lebens. Angeblich sind Musik und Lieder für manche Menschen wie enge Verwandte. Genau dieses Gefühl habe ich, wenn ich Moonsorrow höre – also nicht das, dass ich auf die nervtötende Tante treffe, sondern das, von Verbundenheit. Wenn die ersten Töne erklingen ist das irgendwie wie nach Hause zu kommen. Da uns alle hier, auch euch, die ihr das hier lest, die Liebe zur Musik eint, und es das Hauptanliegen von Thrash!Boom!Bang! ist, geile Musik unter die Menschen zu bringen, musste ich diese Gelegenheit unbedingt nutzen. Hier also das Ergebnis der Heathen Inquisition. Vorhang auf für Mitja Harvilahti:

 

 

When I read that there should be a film about the history of the Finnish Pagan Metallers Moonsorrow, I was very enthusiastic for it. It was clear to me that I would like to support the crowd funding campaign for „Home of the Wind“ because I really want to see this film. And when I found out that the crowd funding campaign gave me the opportunity to ask one of the Moonsorrow members as a Heathen Inquisitor … Whohoooo. A case for Thrash! Boom! Bang!

Moonsorrow and their music have been with me through all the ups and downs of life for many years. Music and songs are said to be like close relatives for some people. It is exactly this feeling when I hear Moonsorrow – not like meeting your pesky aunt but a feeling of being related. The first sounds make me feel like coming home.

Since all of us here, including you who are reading this, are united by the love of music and it is the main concern of Thrash! Boom! Bang! to bring great music to people, I absolutely had to take this opportunity. So here is the result of the Heathen Inquisition. Curtain up for Mitja Harvilahti.

„Musik bedeutet Identität.“ – Interview mit Janni von Lady Crank

So. meine Einschätzung zum neuen Album Scylla/Charybdis von Lady Crank habe ich ja schon abgegeben. Aber ich dachte, es wäre eine gute Idee die Band und das Album noch ein wenig näher kennenzulernen. Ihr auch? Perfekt! Hier kommt mein E-Mail Interview mit Sänger Janni mit freundlicher Vermittlung durch Drummer Christoph. Viel Spaß!

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T!B!B!: Wie würdet ihr euren Musikstil bezeichnen?

Janni: Sich heutzutage auf einen Musikstil zu reduzieren ist schwierig. Wir sind wie viele Filme, die in den letzten Jahren aus Süd-Korea kommen – ein Gemisch aus allem. Zoomt man rein, findet man Hardcore-Elemente, Punk-Anleihen, Grunge-Krümel, Metal-Späne, Pop-Liebeleien, Progressive Zweige usw. Das Ganze ist also ziemlich interdisziplinär. Der Einfachheit halber kann man es Post-Hardcore nennen, was aus meiner Sicht sowieso ein Sammelbegriff ist.

T!B!B!: Was macht eure Musik aus?

Janni: Wir haben in den meisten Stücken keine klassischen Songstrukturen. Wir können während eines Songs sowohl lyrisch als auch musikalisch verschiedene Blickpunkte auf ein Thema oder Stadien des Wütens, Trauerns und des Grauens durchlaufen. Als Autodidakt habe ich wenig Ahnung von Musiktheorie und gebe auch relativ wenig drauf, weshalb unsere Musik auch durchaus chaotisch sein kann und Theorieliebhabern vielleicht die Ohren bluten lässt. Außerdem sind wir ziemlich laut und rau.

T!B!B!: Was bedeutet Musik im Allgemeinen für euch?

Janni: Musik bedeutet Identität. Eine zu haben, eine zu finden, eine zu entwickeln war während der Pubertät extrem wichtig, kennt jeder. Für mich zumindest hat Musik genau dazu beigetragen und tut es noch heute. Der Fakt, dass ich noch heute Gänsehaut bekommen kann, wenn ich Musik höre, sollte klar machen, dass es eine höchst emotionale Angelegenheit ist.

T!B!B!: Worauf legt ihr bei eurer Musik besonderen Wert?

Janni: Wir legen keinen besonderen Wert auf etwas außer darauf, dass wir glücklich mit dem sind, was wir tun.

T!B!B!: Worum geht es in den Songs auf Scylla/Charybdis?

Janni: In dem Song zu unserer aktuellen Single ‚Feed The Rats‘ geht es um die Auseinandersetzung mit mir selbst. Mit meiner Sicht auf Gesellschaft, meinem Blick auf mich selbst und meinem Handeln. Dieser Song war ein Bewältigungsprozess, der mich dazu gebracht hat mich politisch noch mehr zu engagieren. Er lässt sich aber auch als Kritik an eine suizidal anmutende Gesellschaft lesen.
In den Songs geht’s, wie der Titel es andeutet, um die Wahl zwischen einem Übel und einem weiteren Übel. Ich habe viele beschissene Erfahrungen gemacht oder ärgere mich sehr über gewisse Zustände. Allerdings biete ich in einem Song auch eine alternative, vielleicht positivere Betrachtungsweise an.
Konkrete Themen sind Populismus und der Umgang damit – Polizeigewalt – Drogensucht –  Politik – Menschen- und Rollenbilder, die in den Medien vermittelt werden und der damit verbundene Konsum.

T!B!B!: Wie lang habt ihr am Album gearbeitet und wie muss man sich so einen Albumentstehungs- und Aufnahmeprozess bei Lady Crank vorstellen?

Janni: Die Aufnahmen waren leider recht schwierig, weil ich zu Beginn der Aufnahmen für lange Zeit sehr krank war. Deshalb und aufgrund der Ansteckungsgefahr konnte ich bei vielen Prozessen nicht dabei sein. Dies hatte zur Folge, dass sich die Aufnahmen über einen sehr langen Zeitraum erstreckt haben. Dann kamen noch finanzielle Schwierigkeiten dazu. Ein Album aufzunehmen, zu pressen, zu bewerben, mit Videos usw. ist kein günstiges Unterfangen. Es war ne beschissene Zeit, vor allem, weil ich es liebe aufzunehmen und mit Christoph und Johannes rumzuhängen. Um so mehr hat jeder Progress, zumindest bei mir, enorme Euphorie hervorgebracht.
Früher haben wir Songs geschrieben, fanden sie geil und haben sie einfach aufgenommen. Nachdem wir unsere letzte EP ‚Bad Attitude‘ aufgenommen haben, wussten wir was uns am meisten Spaß macht und haben uns weiter in jene Richtung bewegt. Daraufhin haben wir einen Haufen Songs weggeschmissen, die wir zu jenem Zeitpunkt bereits geschrieben hatten und fingen komplett von vorne an. Wir haben also ungefähr eineinhalb Jahre an dem Album gearbeitet. Auf dem Weg dorthin haben wir uns von über 20 Songs und noch viel mehr Ideen verabschiedet.

 

T!B!B!: Vielen Dank für das spontane E-Mail Interview und viel Erfolg für Scylla/Charybdis!

Irre gut. „Perpetual Creeping Horrors“ von One Past Zero

20191103_155730Heute möchte ich eure geneigte Aufmerksamkeit noch einmal auf eine EP lenken, die mir sehr am Herzen liegt – weil sie einfach geil ist: „Perpetual Creeping Horrors“ von One Past Zero. Wer auf herrlich irren, schrägen, abgeratzten 70ies inspirierten Rock-Doom steht, kann seinen Ohren mit dieser EP etwas Gutes tun. Ich hatte gestern einen extrem glücklichen Moment am Briefkasten. Den Grund dafür seht ihr auf dem Bild. Cooles Cover, oder? Ick freu mir riesig.

https://onepastzero.bandcamp.com/

 

You Tube Channel rebejr1

Neues von One Past   Zero

Jüngst erreichte mich neues Promomaterial von der Ulmer Band One Past Zero verbunden mit den neuesten Neuigkeiten. Da mache ich mich doch gleich auf, die frohe Botschaft unter das Metal Volk zu bringen. Im September wird die neue EP „Perpetual Creeping Horror“ von One Past Zero auf den Markt kommen. Ich bin jetzt schon ganz hibbelisch, was für Perlen die Band da auspacken wird, steht sie doch bisher für einen ganz und gar unkonventionellen Mix aus schrammeligem, krawalligem Stoner Rock/Metal, Doom, Sludge mit einem gehörigen Schuss Ozzy Osbourne und einer Prise Punk. Der Song „Corpse Grinder“ auf der Promo 19 CD beweist, dass Death Metal und ein paar deftige Growls ebenfalls hervorragend in den Sound von One Past Zero passen. Die Grundstimmung der Songs ist rundweg herrlich düster und creepy. Die Band lässt sich in keine Schublade pressen und das macht die Songs so irre, faszinierend und eigen. Der September wird großartig.

YouTube Channel von rebejr1

Metal United World Wide 2019

Metal United World Wide wurde ins Leben gerufen von Metal-Roos und Black-Roos Entertainment. Das Projekt bringt Metal Bands und Metal Fans rund um den Globus zusammen zu einer großen Metal Party und soll das Gemeinschaftsgefühl unter Metallern auf der ganzen Welt fördern. Weitere Infos findet ihr hier: www.metal-united-world-wide.com Dieses Jahr fand das Event am 15. Juni statt. Die Band Envenomed hat dafür extra den Song „Metal United“ geschrieben. Viel Spaß beim Hören:

You Tube Channel von El Puerto Records

Mind Enemies mit neuer Single und Video

Wohoo. Neuer Stoff aus Italien. Genauer genommen von Mind Enemies. Die Single „Remember“ ist melancholisch, düster und transportiert einen Hauch von Grunge. Aber vor allem – das Intro ist einfach nur zum Verlieben schön. Sie ist der erste Vorbote der am 13. Dezember erscheinenden EP „Eponymous“. Man darf gespannt sein. Einstweilen viel Spaß beim Hören von „Remember“.

YouTube channel von MindEnemiesVEVO: https://www.youtube.com/channel/UCicilRP7CeVarQbm3b4Woow

Merry Rockin‘ Christmas

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Treibt es nicht zu bunt! Okay, das war jetzt blöd, bunt ist dem Metaller schließlich ein Gräuel. Für das nötige Festtagsfeeling sorgt auch in diesem Jahr wieder Leo Moracchioli – weil er einfach die besten Metal Cover macht, die es gibt. Und weil der Bass mit den roten Saiten ja mal hammergeil ist und so toll zu Weihnachten passt. Also: Viel Spaß mit „Rockin‘ Around the Christmas Tree“ und bis zum nächsten Jahr.

Quelle: YouTube Channel von Frog Leap Studios: https://www.youtube.com/channel/UC98tcedR6gULv8_b70WJKyw

And the winners are…

So. Die Verlosung der beiden CDs aus den rezensierten Alben 2017 ist zu Ende. Super, dass so viele mitgemacht haben. Nun aber zu dem, was euch wahrscheinlich brennend interessiert. Gewonnen haben:

Ylfinge W.
Kay K.

Yehea! Herzlichen Glückwunsch! Viel Spaß beim Hören und Bangen.

Gewinnspiel. Metal Album aus 2017 zu gewinnen!

Das Jahr tröpfelt langsam aber sicher dem Ende zu. Zeit für die üblichen Rückblicke und Resümees: War die Festivalzusammenstellung dieses Jahr perfekt oder gibt es noch Optimierungsbedarf? Wird der Metflaschenvorrat über Weihnachten reichen oder verlangen das Ertragen der Verwandtschaft und die Verdauung des Weihnachtsbratens nach ein paar zusätzlichen Flaschen? Wann im neuen Jahr werde ich meine Füße wieder sehen können? Habe ich genug neue Alben gekauft? Waren die alten Alben wie immer alle besser oder gab es Überraschungen? Welches Bandshirt fürs Fest und mit welchem starte ich ins neue Jahr? Was macht Helene Fischer in meinem CD-Regal?

Diese Liste könnte man noch beliebig verlängern – keine Sorge ich belasse es jetzt mal dabei. Mich interessiert heute, welches euer ganz persönliches Musikhighlight in diesem Jahr war. Welches Album hat euch so richtig vom Hocker gerissen, überrascht, zum Bangen, Lachen, Weinen oder Tanzen gebracht? Kommentiert unter dem Beitrag – entweder bei Facebook oder bei WordPress. Es lohnt sich, denn ich verlose unter allen Kommentaren zwei CDs. Ihr könnt wählen zwischen „Taudr“ von King of Asgard, „Two Paths“ von Ensiferum, „Ulfven“ von Ereb Altor, „The Secrets of the Magick Grimmoire“ von Elvenking oder „Machine Messiah“ von Sepultura. Nennt mir also in eurem Kommentar auch, welches Album ihr gern gewinnen möchtet. Es sind alles Alben, die ich dieses Jahr rezensiert habe. Wer sich unsicher ist, kann also nochmal nachschauen.

Zeit habt ihr dafür bis zum 17.12.2017 um 23:59 Uhr – und keine Sekunde später! Also, raise your horns und viel Glück.

Magisch. „Secrets Of The Magick Grimoire“ von Elvenking
Altbekanntes und frischer Wind. „Two Paths“ von Ensiferum
Packend. Die Geschichte vom Wolf – Ulfven von Ereb Altor
Black meets folk meets doom. :taudr: von King of Asgard
Temporeich, bedrohlich, aggressiv – „Machine Messiah“ von Sepultura

Das Kleingedruckte
Die beiden Gewinner werden aus allen Teilnehmern ausgelost. Jeder Gewinner erhält eine der zur Auswahl gestellten CDs. Der Name/ Nickname des Gewinners wird nach der Auslosung auf Thrash!Boom!Bang! veröffentlicht und der Gewinner außerdem per E-Mail oder Facebook benachrichtigt (bitte denkt also daran, beim Kommentieren eine tatsächlich von euch genutzte E-Mail-Adresse zu benutzen bzw. in eurem Facebook-Profil die Kontaktaufnahme per Nachricht zu erlauben). Die Adressdaten des Gewinners werden nur für den Versand benötigt und werden nicht an Dritte weitergegeben. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Versand nur innerhalb Deutschland und Österreich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit diesen Bedingungen einverstanden.