Never forget your roots. Interview mit Guiseppe Caruso von Mind Enemies.

Seit dem 13.12. ist die neue EP „Remember“ von Mind Enemies auf dem Markt (hier geht es zum Review). Giuseppe Caruso, der Mann hinter Mind Enemies, war so nett, mir zu diesem freudigen Anlass ein kleines E-Mail Interview zu geben. Lest hier, wie das Album entstand, worum es in den Songs geht, und welche Bedeutung es für Caruso hat.

IMG-20181025-WA0028T!B!B!: When did you start the writing and recording process for the EP „Remember“? How long did it take and what was it like for you?

Giuseppe Caruso: It took me just a week to record these songs, after working on them a couple of months before. I wanted everything to be perfect. In 2011 I experienced recording in a real studio for the first time. Mind Enemies was born not so long ago and I didn’t believe in myself that much. Having made this, I felt it was time to begin working seriously on my project and I soon realized that was what I really wanted to do.

T!B!B!: Which role does this EP play for you and for Mind Enemies? What does it mean to you personally?

Giuseppe Caruso: These are my real first musical experiments, which represent a significant phase of my life and Mind Enemies. „The Covenant“ was one of the first songs ever written, it’s about my childhood. It means a lot to me. 

T!B!B!: After the Heavy Metal album „Revenge“ why did you turn back to the Alternative Rock roots of Mind Enemies? 

Giuseppe Caruso: I wanted to revalue all the work I did in the past, all the songs recorded which made me feel not much satisfied. Sadly I had to put them away for some time and I have to admit that it was hard listening to them without thinking of all the bad things I’ve been through. Now the sound of my music is getting close to heavy metal, but never forget your roots! Everything is important when it comes to your growth path. 

IMG-20181214-WA0042T!B!B!: The songs sound really „heavy“ or gloomy in their basic mood. What are they about?

Giuseppe Caruso: Every song has a long story behind. The main issue is pain and hatred in the society. “Illusions” is about self-deception. I wanted to talk about empty lies and media manipulation. „The Covenant“ are the last words of a man sentenced to death by the Inquisition in the 15th century, just because of looking for the truth, a man whose only “sin” was being different.

T!B!B!: Thank you very much for the interview.

Und das Ganze nochmal auf Deutsch:

T!B!B!: Wann hast du damit angefangen, die Songs für die EP „Remember“ zu schreiben und aufzunehmen? Wie lange hast du dafür gebraucht und wie war der Prozess für dich?

Giuseppe Caruso: Nachdem ich einige Monate an den Songs gearbeitet hatte, benötigte ich nur eine Woche, um sie aufzunehmen. Ich wollte, dass alles perfekt wird. 2011 war das erste Mal, dass ich etwas in einem richtigen Studio aufnahm. Mind Enemies existierten noch nicht lange und ich glaubte nicht so richtig an mich selbst. Durch die Aufnahmen fing ich an, ernsthaft an meiner Musik zu arbeiten und mir wurde klar, dass es das ist, was ich wirklich machen will.

T!B!B!: Welche Rolle spielt die EP für dich und für Mind Enemies? Was bedeutet sie für dich persönlich?

Giuseppe Caruso: Es sind meine ersten musikalischen Schritte. Sie markieren eine bedeutende Phase in meinem Leben und für Mind Enemies. „The Covenant“ ist einer meiner ersten Songs überhaupt. Es geht darin um meine Kindheit und er bedeutet mir sehr viel.

T!B!B!: Warum bringst du nach dem Heavy Metal Album „Revenge“ nun die EP mit den Alternative Rock Wurzeln von Mind Enemies heraus?

Giuseppe Caruso: Ich wollte all die Songs, die ich früher geschrieben und aufgenommen hatte, und mit denen ich nicht sehr zufrieden war, neu bewerten. Leider musste ich sie eine ganze Weile beiseitelegen. Zugegebenermaßen war es schwer sie dann wieder anzuhören, ohne an die ganzen schlechten Dinge zu denken, die damit verbunden sind. Meine aktuelle Musik bewegt sich im Bereich des Heavy Metal – aber vergiss nie deine Wurzeln! Alles ist wichtig, was deinen zurückgelegten Weg beschreibt.

T!B!B!: Die Songs sind von ihrer Grundstimmung her sehr schwer und düster. Worum geht es darin?

Giuseppe Caruso: Hinter jedem Song steckt eine lange Geschichte, doch die Hauptthemen sind Schmerz und Hass in der Gesellschaft. „Illusions“ handelt von Selbsttäuschung. Mir ging es um leere Behauptungen und Manipulation durch die Medien. In „The Covenant“ geht es um die letzten Worte eines Mannes, der im 15. Jahrhundert von der Inquisition zum Tode verurteilt wurde, nur weil er die Wahrheit aussprach. Sein einziger Fehler war es anders zu sein.

T!B!B!: Vielen Dank für das Interview.