Tragisch bis apokalyptisch. Parakosm von Feradur +++ mit Gewinnspiel +++

Melodic Death Metal
Veröffentlichung: 30.04.2021
Independent
https://www.facebook.com/FeradurMetal
https://www.instagram.com/feradurmelodeath/
feradur.bandcamp.com
https://twitter.com/feradurofficial/


(English version below.)

Corona ist ein Arsch. Kurz bevor der ganze Mist losging, hatte ich einen riesigen Deal an der Angel und nun? Alles dahin. Aber von vorn. Ich arbeite ja schon seit längerem an einer Karriere als Double. Mein Engagement als Double von Vader Gitarrist Marek Pająk scheiterte an meiner doomigen Langsamkeit an der Gitarre. Als Alissa White-Gluz Double kam ich nicht infrage, weil ich mich so gar nicht als Rampensau eigne und mir fehlt auch die Liebe zu hautengen Ganzkörperanzügen. Schließlich versuchte ich es als Lemmy Double. Stimmlich hätte es super gepasst, doch meine Trinkfestigkeit wies gravierende Mängel auf. Nun sollte es endlich klappen als Double von AC/DC Sänger Brian Johnson. Ich habe ein Schiebermützengesicht, die Größe hätte gepasst und stimmlich kann man uns nicht unterscheiden. Und dann kam Corona. Alles dahin. Feradur hingegen haben die Zeit im letzten Jahr äußerst effektiv nutzen können. Ergebnis der Arbeit: die EP „Parakosm“ mit fünf Melodeathsongs. Hören wir also rein.

Die Songs von Feradur überzeugen mit ihrem ausgefeilten Aufbau. Die Art, wie sie sich entfalten macht einfach Spaß. Nehmen wir den Opener „Midas“. Er beginnt verhalten, fast zurückhaltend. Schüchtern. Gesprochene Worte. Wie ein Echo in der Ferne. Irgendwie melancholisch. Doch man darf sich davon keinesfalls täuschen lassen. Zack. Ehe man sich‘s versieht, baut sich eine intensive Kraft auf – übrigens hat die vorher nicht gefehlt, nicht dass ihr mich falsch versteht. Das Tempo wird schneller, die Drums drängender, die Growls fieser. Die melodischen Gitarrenparts und die doppelläufigen Gitarren sind bildhübsch und krönen das Ganze würdig. Sie charakterisieren den Sound von Feradur maßgeblich und versetzen mich ein ums andere Mal in Verzückung. Die rhythmische Variabilität macht die Songs der Band ebenfalls zu einem Genuss. Sowohl „Crest Of Betrayal“ als auch „Host Of Nightmare“ sind rhythmisch mit der ein oder anderen kleinen Überraschung versehen und rattern nicht nur straight durch. Besonders „Host Of The Nightmare“ gefällt mir gut. Wiegender Gitarrensound geht über in Höllentremolos und Blastbeats. Die melodische Seite von Feradur tritt hier definitiv in den Hintergrund und macht kalter Härte Platz. Das Thema Albtraum wird durch die Gitarren und die Effekte gänsehautmäßig rausgekitzelt. Den Unterschied zwischen harschen und manischen Growls führen die Jungs in „Saviours“ und „Tetsuo“ vor. In Saviours sogar gleich im Doppelpack. Also auch stimmlich wird Variabilität geboten und es wird definitiv nicht langweilig. Außerdem verbreitet der Song ein energiegeladenes, flottes, paganistisches Schlachtenfeeling. Ab in den Schildwall! Die doppelläufigen Gitarren sind in beiden Songs ebenfalls wieder mit am Start. Hatte ich schon erwähnt, dass ich diese Passagen liebe?

„Parakosm“ ist rundum eine runde Sache – im Gegensatz zu diesem Satz. Feradur liefern uns spannende Geschichten, gekleidet in ein perfekt ausgearbeitetes musikalisches Gewand, dem man die Liebe zum Detail anhört. Ein absolutes Must-have für jeden Melodic Death Metal Fan für dieses Frühjahr. Und wenn es noch einen letzten Anreiz benötigt: „Parakosm“ gibt es auf Bandcamp auch auf MC tapes in fünf bildhübschen Farben. Das dürfte jedes Sammlerherz ansprechen. Ich sag nur, Julia hat Freude im Umgang mit Farben. Reinhören! Kaufen!

+++ Gewinnspiel +++
Hat euch das Review neugierig gemacht und ihr würdet euch „Parakosm“ nun unbedingt gern anhören? Was n Glück. Die Jungs von Feradur sind nämlich sehr nett und deshalb kann ich hier heute die EP auf CD verlosen.

Wie ihr am Gewinnspiel teilnehmen könnt?
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Achtung: Die Teilnahme ist nur aus Luxemburg, Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich. Beachtet bitte unbedingt die Teilnahmebedingungen dieses Gewinnspiels am Ende des Artikels.

Feradur auf Youtube

Corona is an ass. Right before all the crap started, I had a huge deal on the hook and what now? Everything gone. But from the beginning. I’ve been working on a career as a double for a long time. My engagement as a double of Vader guitarist Marek Pająk failed because of my doomy slowness on the guitar. As an Alissa White-Gluz double, I was out of the question because I am not at all suitable as a stage-struck and I also lack the love for skin-tight full-body suits. Finally, I tried as a Lemmy double. Vocally it would have been great, but my ability to drink had serious shortcomings. Now it should finally work out as a double of AC / DC singer Brian Johnson. I have a flat cap face, the size would have been right and vocally you can’t tell us apart. And then Corona came. Everything gone. Feradur, on the other hand, were able to use the time extremely effectively last year. The result of the work: the EP “Parakosm” with five Melodic Death songs. So let’s listen.

Feradur’s songs convince with their sophisticated structure. The way they unfold is just fun. Let’s take the opener “Midas”. It begins temperatedly, almost cautiously. Shy. It’s like an echo in the distance. Kind of melancholy. But don’t let that fool you. Bam. Before you know it, an intense force builds up – by the way, it wasn’t missing before, not that you misunderstand me. The pace gets faster, the drums more urgent, the growls nastier. The melodic guitar parts and the twin guitars are beautiful and are the icing on the cake. They significantly characterize the sound of Feradur and drive me into rapture time and time again. The rhythmic variability also makes the band’s songs a pleasure. Both “Crest Of Betrayal” and “Host Of Nightmare” are rhythmically provided with one or two little surprises and don’t just rattle down the song. I especially like “Host Of The Nightmare”. The rocking guitar sound turns into hellish tremolos and blastbeats. The melodic side of Feradur definitely takes a back seat and gives way to cold hardness. The nightmare theme is tickled out by the guitars and the effects. The boys demonstrate the difference between harsh and manic growls in “Saviours” and “Tetsuo”. In „Saviours“ even in a double pack. Vocal variability is also offered and it definitely won’t get boring. In addition, the song spreads an energetic, brisk, pagan battle feeling. Off to the shield wall! The twin guitars are also involved in both songs. Did I mention that I particularly love these passages? „Parakosm“ is all round a round thing – in contrast to this sentence. Feradur tell us exciting stories in a perfect musical garb. You can feel and hear the love for the details. An absolute must-have for every Melodic Death Metal fan this spring. And if there is one last access: „Parakosm“ is also available on Bandcamp on MC tapes in five beautiful colors. That should demand every collector’s heart. I’m just saying that Julia enjoys working with colors. Listen! Buy!


Tracks:

1. Midas (Materia Prima)
2. Crest Of Betrayal
3. Saviours
4. Tetsuo
5. Host Of The Nightmare

Band:
Mario Hann – Gesang, Gitarre
Mich Strock – Gitarre, Gesang
Dan Gloden – Gitarre
Fridtjof Kielgast – Bass
Mich Weber – Schlagzeug

Gewinnspielbedingungen

Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach den hier genannten Teilnahmebedingungen. Teilnehmen könnt ihr bis zum 30.04.2021 20:00 Uhr. Die Teilnahme ist nur im genannten Zeitraum möglich. Ich behalte mir vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Was gibt es zu gewinnen und wie wird der Gewinner ermittelt?
Ich verlose eine CD mit der neuen EP Parakosm von Feradur. Der Gewinner wird durch das Los ermittelt und per E-Mail oder Facebook-Nachricht benachrichtigt. Ein Umtausch, eine Selbstabholung sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von 3 Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Datenschutz
Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihre E-Mail Adresse oder Facebook-Kontakt zur Kontaktaufnahme verwendet werden. Für den Versand der CD ist es notwendig, dass der Gewinner seine postalische Adresse an Thrash!Boom!Bang! übermittelt sowie zustimmt, dass diese an die Band Feradur zum Versand weitergegeben wird. Die Daten werden an keine weitere Dritte weitergegeben. Der Gewinner kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.


Facebook Disclaimer
Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.


Anwendbares Recht
Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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