Song des Monats 06/18

Wir starten nachdenklich in die Woche. Muss ja zwischendurch auch mal sein. „Warboy“ heißt er, der Song des Monats. Er wird sich auf dem neuen Album der finnischen Groove Metaller Profane Omen befinden, das Anfang September erscheint. Ich bin schon sehr gespannt auf die neue Scheibe. Mit „Warboy“ beweisen die Finnen, dass sie die vier Jahre seit dem letzten Album nicht nur damit verbracht haben seltsame Bilder zu posten – obwohl das natürlich durchaus auch sehr wichtig ist, ohne Frage.

„Warboy“ ist ein ernster, nachdenklicher Song, der das Thema Krieg behandelt. Wofür ziehen Menschen in den Krieg? Wollen sie das wirklich selbst oder sind sie gezwungen? Geht die anfängliche Begeisterung ganz schnell verloren, wenn der Krieg sein widerliches Gesicht zum ersten Mal ganz real offenbart? Und schließlich die Frage „Hat sich das nun alles gelohnt?“ „Kannst du nachts noch schlafen?“ Das Thema ist auf keinen Fall neu, doch leider immer noch aktuell, und ich finde, Profane Omen transportieren es gut. Einem ruhigen, instrumental akustischen und stimmlich cleanen Beginn, der mit einem Seufzer endet, folgt eine aufrüttelnde Shoutattacke, untermalt von einem zurückhaltenden Gitarrenriff. Der Wechsel zwischen Clean- und Shoutstimme zieht sich durch den Song und im letzten Drittel geben die Herren nochmal richtig Gas – untermalt von Schussgeräuschen und mit der Frage versehen: „Do you like what you see?“ Sehr gelungen. Übrigens haben sich Profane Omen für den Song stimmliche Unterstützung von Markus Toivonen (Ensiferum), Mathias Lillmåns (Finntroll), Jonne Järvelä (Korpiklaani) und Ville Sorvali (Moonsorrow) geholt. „Warboy“ hat mich neugierig gemacht, auf das neue Album „Ooka“. Vielleicht geht es euch auch so?! Viel Spaß jedenfalls beim Hören – und beim Sehen, das Video ist sehr künstlerisch.

Quelle: YouTube Channel von Profane Omen https://www.youtube.com/channel/UCtvbwm1K1Gyz05QQPNqJdKQ

4 Gedanken zu “Song des Monats 06/18

  1. Gefällt mir gut – da werde ich doch im September mal in das Album reinhören. Natürlich aber erst wenn Du es besprochen und für gut befunden hast. 🙂
    Und nein, ich frag jetzt nicht, warum im Video eine halbnackte Frau mit spärlicher Bekleidung oder eine nackte Frau mit Maschinenpistole vorkommt, wo der Titel doch „Warboy“ ist…

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Herrlich schnell, herrlich irre – Ooka von Profane Omen | Thrash! Boom! Bang!

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