Black meets folk meets doom. :taudr: von King of Asgard

Black/Death/Folk Metal
Veröffentlicht: 17.03.2017
Trollmusic
http://www.kingofasgard.com/


Taudr von King of Asgard

Taudr von King of Asgard

King of Asgard sind zurück. Die 2008 unter anderem von Sänger und Gitarrist Karl Beckman (ehemals Mithotyn) gegründete Band hat sich seit dem letzten Album „Karg“ personell verändert. Gitarrist Ted Sjulmark und Drummer Mathias Westman sind seit 2015 Teil der Wikingerfamilie. Am 17. März veröffentlichten die Schweden ihr bereits viertes Album namens „:taudr:“.  Es umfasst lediglich fünf Songs. Der fünfte ist außerdem ein Coversong. Soweit so klar. Widmen wir uns also der musikalischen Seite. Gibt’s was Neues in Asgard oder ist dort alles beim Alten?

„:taudr:“ eröffnet mit „The curse and the wanderer“. Ein schwarzmetallisches Riff bestimmt zunächst den Song und tröpfelt im Midtempo so vor sich hin. Wirklich hammermäßig sind die doomig-wuchtigen Einbrüche in die Hauptmelodie, die von einem trötenden Dings aka Lure aka Trompeten von Jericho aka zu viele Bohnen (?) atmosphärisch perfekt unterstrichen werden. Unter hammermäßig kann man getrost auch die donnernden Doublebasses einordnen. Würdiger Einstieg!

„Death… and a new sun“ startet sehr folkig mit einer feinen, kleinen Drehleiermelodie – oder auch hurdy-gurdy für die englischsprachigen Leute unter euch. Sorry, ich musste das Wort hier einfach einbauen. Es ist zu geil. Zurück zum Song. Der groovt ganz nett los und man bangt sich schnell ein. Ein cooles folkiges Riff wird durch ein zweites abgelöst und über allem keift fröhlich Karl Beckman. Der Song entwickelt sich zunehmend in die schwarzmetallische Richtung, die Doublebasses treiben ordentlich an und es gibt ein paar schöne Gitarrenslides.

„:taudr:“ wartet mit einem coolen Drums und Bass Intro auf. Überhaupt ist der Song rhythmisch und drum- und basstechnisch wirklich ein Hinhörer. Auch das bösartige und aggressive Blackmetalgekeife und ein tolles, eingängiges Riff prägen den Titelsong. Gegen Ende gibt’s auch noch ein paar Folkmetalchöre auf die Ohren bevor eine Gitarre im Cleansound das Ganze beschließt. Der doomig und schleppende Beginn von „…for the fury of the norse“ ist vielleicht die größte Überraschung auf dem Album. Der Wechsel zwischen Cleangesang, Chorgesang und Gekeife macht Spaß, ebeso wie die Gitarren, die sich zunehmend in Rage spielen. Der Coversong „Upon raging waves“ (Mithotyn) beschließt das Album stilecht im Wikingerstyle.

Mit „:taudr:“ haben King of Asgard ein kurzes, aber sehr hörenswertes Album abgeliefert. Besonders die Drums knallen ordentlich rein und überzeugen auf ganzer Linie. Aber auch die schleppenden, wuchtigen, doomigen Elemente, die sich immer wieder unter den Black Metal der Schweden mischen, verbreiten frischen Wind. Ansonsten bieten King of Asgard gewohnt schöne Leads, die sofort ins Ohr gehen,  düstere schwarzmetallische Atmosphäre, einige folkige Momente, Chöre und jede Menge episches Wikingerfeeling. Also hisst die Segel!

Quelle: YouTube Channel von Trollmusic: https://www.youtube.com/channel/UCnNWPkDGGd2bO_B8cpcQ0xg


Tracks:

1. The curse and the wanderer
2. Death… and a new sun 
3. :taudr:
4. …for the fury of the norse 
5. Upon raging waves (Mithotyn cover)

Line-Up:

Karl Beckman – Gitarre/Gesang
Jonas Albrektsson – Bass
Ted Sjulmark – Gitarre
Mathias Westman – Drums

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