Song des Monats 10/15

Für den Oktober habe ich einen echten Metal-Klassiker ausgesucht. Er soll uns die Zeit verkürzen bis Kirk Hammett sein verlorenes Handy wieder findet, auf dem zufällig sämtliche Riffs für das neue Album drauf waren und bis Meister Hetfield und Meister Ulrich ihre Hitmaschine wieder repariert haben. Na, wer könnte da nur gemeint sein? Letzter Tipp: ein Herr Trujillo ist auch Teil der netten kleinen Combo…

„One“ von Metallica gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingssongs. Ich liebe es, wie der Song langsam, getragen und düster-melancholisch beginnt, Fahrt aufnimmt und dann einfach thrashmäßig explodiert. Doch der Song ist nicht nur musikalisch der Wahnsinn, auch die Lyrics sind einfach mal genial. Kleine Kostprobe gefällig:

„Darkness Imprisoning me
All that I see
Absolute horror
I cannot live
I cannot die
Trapped in myself
Body my holding cell“

Thematische Grundlage ist der Roman „Johnny zieht in den Krieg“ von Dalton Trumbo. Es geht dabei um einen Soldaten, der durch eine Landmine Augenlicht, Gehör, Sprache, Arme und Beine verliert. Seinem Todeswunsch kann er folglich keinen Ausdruck verleihen. Bedrückendes Thema welche Auswirkungen der Krieg auf Menschen haben kann, doch leider nach wie vor aktuell.

Ich habe eine aktuellere Version des Songs gewählt, weil ich finde, dass Hetfield gesanglich mit den Jahren einfach sehr viel zugelegt hat. Bei „One“ kommt das richtig gut raus. Viel Spaß

…ach ja, wer die Stelle findet, an der Lars den Takt verdrömmelt, gewinnt – meine Hochachtung.

(Quelle: YouTube Channel von Substitute Kreatr https://www.youtube.com/channel/UCbdraOREH4E86kyaWdZp3Xg)

9 Gedanken zu “Song des Monats 10/15

  1. Toller Song! Besonders gefallen hat mir die Stelle, an dem die drei mit den Gitarren zusammen stehen. Die „verdrömmelte“ Stelle hab ich natürlich nicht gefunden (pff – wieder mal nix gewonnen), aber es gab ja auch so viel zu sehen. Das Lied hat mir echt gut gefallen – ich sag ja, das wird noch was mit mir und Freund Metal.
    Zum Songtext… na ja, wenn Du es nicht geschrieben hättest, wäre mir nicht aufgefallen. Überhaupt war da die Musik beeindruckender als der Songtext – wobei es ja schon ernstes Thema ist.
    Und nun noch was albernes: Der eine Gitarrist (sorry, ich kann die namenstechnisch überhaupt net auseinander halten) sieht immer so aus, als müsste er danach noch zu einem Basketballspiel und hat keinen Bock sich dazwischen umzuziehen…. :-))

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      • Hm… dann hör ich es mir heute abend nochmal an und achte mehr auf den Text. Ich mein, ich hab schon gesehen, dass er singt, aber Text… 🙂
        Nun, vielleicht hol ich mir mal ne CD und höre rein – bei Metal gibt es ja auch so viele Facetten. Da muss ja was für mich dabei sein. 😉

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  2. Ja, klasse Song. Ist sehr beeindruckend und leider immer noch sehr aktuell. Der Basketballer ist übrigens Robert Trujillo, eine schöne und beeindruckende Studie findet sich in For whom the bell tolls – https://m.youtube.com/watch?v=pXmNY-nPXBc Der Anfang ist eine ziemlich coole Trujillo Show 🙂

    Ach, Freund Hein – was sagst Du so zu den drei Gitarristen? 🙂

    Das Video zu dem Song stammt ja aus dem Konzert in Nimes in diesem Amphitheater. Das ganze Konzert ist mega, gibt es auf DVD.

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    • Ich sag mal so: Ein bisschen zusammengezuckt bin ich beim Lesen schon. Aber Bassgitarre passt schon.

      Zum Lied: One ist eines der Lieder, dass ich inzwischen seit 15 Jahren immer und immer wieder anhören kann, ohne dass es langweilig wird. Manchmal entdecke ich sogar noch neue Facetten. Und spätestens wenn die Triolen einsetzen wird man unweigerlich mitgerissen. Macht auch jedes Mal wieder Spaß, das Lied selbst zu spielen. Was als Bassist ja ganz gut geht, weil die Herren den Bass weitgehend rausgemischt haben auf der „…And Justice For All“.

      Der Film und das Buch sind übrigens sehr zu empfehlen.

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      • Jaja, die Bassgitarre…Stimmt, das Lied ist unheimlich Facettenreich. Mit der Gitarre komme ich da noch nicht (ganz) mit. Werd das aber in der nächsten Gitarrenstunde anregen. Wenn wir es seeeehr laaaaangsam spielen wird das schon. Ist immerhin nicht Vader… :-). Ja, der Bass ist sehr – sagen wir mal zurückgenommen auf „…And Justice For All“.

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