Song des Monats 03/15

Eigentlich wollte ich ja während der Ensiferum Wochen auch einen Song des Monats von Ensiferum auswählen. Da mir aber momentan „Inis Mona“ von Eluveitie im Kopf herumspukt und deshalb in der ganzen Wohnung rauf und runter dudelt, ist der Song des Monats März: tataaaa – „Tegernakô“ von Eluveitie. Welchen Sinn das jetzt ergibt? Keinen, macht euch nichts draus.

„Tegernakô“ findet ihr auf dem Album Spirit. Es wurde 2006 bei Fear Dark Records veröffentlicht und 2007 nochmals als re-release bei Twilight Vertrieb herausgebracht. Die Schweizer Pagan Metaler mixen Death und Melodic Death Metal mit keltischen Folkelementen und das schon seit 2002. Die Vielfalt der Instrumente, welche sie dabei mit einbeziehen ist enorm: neben zwei Gitarren, Bass und Drums kommen auch Violine, Mandoline, Drehleier, diverse Flöten und Dudelsäcke zum Einsatz. Lethien, der Fiedelmaxe von Elvenking musste es ja schon hinnehmen, dass ein Roadie seine Violine so gar nicht Rock ’n‘ Roll fand. Was würde jener Herr wohl dann zu diesem Sammelsurium an unmetallischen Instrumenten sagen? Mir egal. ich finde Metal und keltischer Folk gehen bei Eluvietie eine faszinierende Liasion ein.

„Tegernakô“ zum Beispiel beginnt sanft und folkig mit Mandoline, Geige und Drehleier. Der Song gewinnt an Härte, sobald Gitarren, Drums und Bass einsetzen. Auch die Flöte trillert dezent mit. Sänger Chrigel Glanzmann growlt dazu. Violine und Flöte tragen den Song eine ganze Weile durch ihre Melodie. Nach etwa 2.30 Minuten leitet die Violine eine flottere Phase des Songs ein.  Alles wird hüpfiger. Schließlich werden die Drums dominanter und geben ordentlich Gas. Es mischt sich die Mandoline dazu…und huiuiui, wer mal eine aggressive Mandoline hören möchte, dem sei der Song wirklich empfohlen. Schließlich mischen sich die Gitarren und die restlichen Instrumente wieder dazu. Es folgt eine kleine Atempause mit gesprochenem Text und dann übernehmen Flöte und Violine wieder die Oberherrschaft über die Melodie.

Für mich vereint der Song Melodic Death Metal und keltischen Folk par excellence. Er ist eine Ohrenweide (ja, auch das steht im Duden, irgendwo…ganz klein!). Viel Spaß beim Hören.

2 Gedanken zu “Song des Monats 03/15

  1. Mir gefällt vor allem die Abwechslung im Lied und der Einsatz der verschiedenen Instrumente. Jedes bekommt auch seinen Part, manchmal ist das ja auch so Alibi-Gedudel im Hintergrund. Das ist bei Eluveitie generell nicht der Fall und kommt in diesem Song eben auch gut raus.
    Und das gewählte Video zeigt einfach wie toll die Interaktion und das Gefühl auf einem Konzert ist. Gute Wahl – Song und Video.

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